Zsolt Joanovits

Psychotherapeut IFP
Baslerstrasse 96, 4123 Allschwil
Tel. 078 722 69 34
Fax 061 481 93 11
z.joanovits@dialogon.ch

Sprachen

Deutsch, Ungarisch, Englisch

Die humanistische Psychologie bildet meine Grundlage. An Fragen der Kommunikation und der Beziehung, vor allem aber am gesamten Bereich der Psychotraumatologie, der Dissoziation sowie der Psychosomatik bin ich besonders interessiert.
In meiner Arbeit bin ich mit folgenden Schwerpunkten tätig:

  • Allgemeine Gesprächspsychotherapie
  • Traumatherapie
  • Therapie Dissoziativer Störungen und der Dissoziativen Identitätsstörung (früher "Multiple Persönlichkeitsstörung")
  • Imaginative therapeutische Arbeit
  • Logotherapie und Existenzanalyse
  • Paar- und Familientherapie

Imaginative Verfahren sind bildorientierte Prozesse, bekannt zum Beispiel unter den Namen 'Katathymes Bilderleben' oder 'Symboldrama'. Sie beziehen die emotionalen und unbewussten Ebenen mit ein. Der wiederholte Wechsel zwischen der gedanklichen und der unbewussten Ebene spricht den ganzen Menschen an und kann in Krisensituationen entscheidend zu den notwendigen Willensimpulsen beitragen. 
In der Traumatherapie ist die imaginative Arbeit hilfreich, wenn es darum geht, schmerzhafte Erlebnisse so zu verarbeiten, dass sie sich dauerhaft nicht mehr als Angst, aber auch nicht mehr als körperlicher Schmerz, Abwe- senheit oder Entfremdung melden müssen.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing) ist eine weitere wirkungsvolle Methode, Stress und Druck abzubauen. Es geht dabei darum, mit Hilfe von geführten Bewegungen der Augen 'Rückstände' von Stress und Belastung zu verarbeiten, damit sie zu normalen Erinnerungen werden können. Dieses Verfahren eignet sich auch zur Bearbeitung von Angst und Panikzuständen und als therapeutische Ergänzung bei körperlichen und psychosomatischen Schwierigkeiten.

Mit Logotherapie und Existenzanalyse ist zunächst eine Psychologie und Psychotherapie gemeint, die sich am Sinnhaften, am Sinnvollen orientiert. Dabei handelt es sich nicht in erster Linie um eine therapeutische Methodik, sondern um eine Haltung: Im Vordergrund steht der Mensch als freie, aber auch verantwortliche, auf den Sinn seiner Handlungen orientierte Individualität. Die Wahl der jeweiligen Arbeitsmethode richtet sich dann nach der Art der Problematik. 

Und was die Familientherapie betrifft: 

In den verschiedenen Phasen des Familienlebens können wir manchmal das innere Gleichgewicht verlieren. Bedrückende Ereignisse oder Konflikte können Gefühle der Überforderung, der Einsamkeit, der Aggres- sion oder der Depression erzeugen.
Hier kann die systemische Familientherapie helfen. Sie ist zum einen eine wissenschaftlich fundierte und praxisorientierte Gesprächstherapie. Zum anderen aber kommen bei der Bearbeitung und Klärung der Schwierigkeiten auch kreative Methoden zum Einsatz. Es geht nicht um Theorien und Anleitungen, sondern es geht um konkrete, im besten Fall von den Ratsuchenden selbst entdeckte Lösungen. Das Ziel ist dabei, den Einzelnen und dem ganzen Familienverband eine neue Stabilität zu geben.

Beruf und Netzwerk

  • Studien in Architektur und Theologie in Bonn und Stuttgart
  • Heilpädagogisches Jahrespraktikum in Nürnberg
  • Ausbildung zum Logotherapeuten am Insitut für Logotherapie und Existenzanalyse in Chur bei Dr. Giosch Albrecht und am Insitut für Logotherapie in Tübingen bei Dr. Boglarka Hadinger
  • Traumatherapie und Therapie dissoziativer Störungen bei Prof. Dr. Luise Reddemann, Michaela Huber und Ellert Nijenhuis Ph. D. in Freiburg/Br., Zürich und Schaffhausen
  • Ausbildung EMDR bei Hanne Hummel und Hanna Egli-Bernd, EMDR-Institut Schweiz
  • Ausbildung Ego States Therapie bei E. Lichtenegger

Mitgliedschaften

  • Schweizer Charta für Psychotherapie
  • Schweizerische Gesellschaft für Logotherapie und Eyistenzanalyse
  • Triregionetzwerk Psychotraumatologie
  • Mitglied der von C.G. Jung gegründeten 'International Federation for Psyshotherapy' IFP